Die Einreise in die USA verlief erfreulich unkompliziert. Für unsere beiden Hunde hatten wir sämtliche erforderlichen Dokumente vorbereitet beziehungsweise bereits online eingereicht.
Nach einem kurzen Gespräch mit dem Grenzbeamten über den Zweck unserer Reise, unsere geplante Route, die Aufenthaltsdauer sowie unsere finanziellen Mittel durften wir problemlos einreisen.
Eine kleine Enttäuschung gab es allerdings dennoch: Trotz unseres 10-Jahres-Visums erhielten wir lediglich eine Aufenthaltserlaubnis von sechs Monaten anstelle der beantragten zehn Monate. Wir wussten bereits im Vorfeld, dass die amerikanischen Grenzbeamten derzeit grundsätzlich angewiesen sind, Aufenthalte von mehr als sechs Monaten möglichst nicht mehr zu genehmigen.
Damit müssen wir nun unsere ursprüngliche Reiseplanung überdenken. Eigentlich wollten wir den Winter in Florida, Louisiana und den übrigen Südstaaten verbringen und anschließend im Frühjahr über Utah und die Rocky Mountains wieder Richtung Banff- und Jasper-Nationalpark nach Kanada reisen.
Sollte eine Verlängerung unseres Aufenthalts im November nicht genehmigt werden, werden wir vermutlich bereits mitten im Winter nach Mexiko ausreisen und dort einige entspannte Wochen – vielleicht sogar Monate – verbringen. Noch ist allerdings unklar, wie lange wir uns außerhalb der USA aufhalten müssen, bevor wir erneut für weitere sechs Monate einreisen dürfen.

