Schon nach wenigen Tagen haben wir den Unterschied zwischen den amerikanischen National Parks und den State Forests kennengelernt.
In den National Parks ist das Übernachten außerhalb offizieller Campingplätze grundsätzlich verboten. Wer dort übernachten möchte, muss einen Stellplatz reservieren und meist rechtzeitig vor Schließung der Campgrounds einchecken.
Ganz anders sieht es in vielen State Forests aus. Dort gibt es häufig einfache, aber wunderschön angelegte Stellplätze mitten im Wald, die kostenlos genutzt werden können – teilweise sogar bis zu 14 Tage.
Mittlerweile haben wir bereits zwei solcher Waldgebiete kennengelernt. Über viele Kilometer verteilen sich dort zwischen zwölf und fast dreißig einzelne Stellplätze. Einige sind ausschließlich für Zelte, Radfahrer oder kleinere Fahrzeuge vorgesehen, andere verfügen über ausreichend große Zufahrten für Wohnmobile und lassen sich auch mit unserem Unimog problemlos erreichen.




Diese Plätze sind genau das, was wir suchen: mitten in der Natur, absolut ruhig und weit entfernt von jeder Zivilisation. Strom, Wasser oder sanitäre Einrichtungen gibt es dort natürlich nicht. Dafür sind Lagerfeuer erlaubt und man erlebt die Natur in ihrer ursprünglichsten Form.
Mit den derzeit überall vorkommenden Schwarzbären ist allerdings etwas Vorsicht geboten. Lebensmittel müssen sorgfältig verstaut werden und auch sonst gelten einige Verhaltensregeln. Daneben gibt es natürlich die altbekannten Plagegeister wie Mücken, Black Flies und andere stechende Insekten. Inzwischen haben wir jedoch gelernt, wie wir uns halbwegs erfolgreich gegen sie schützen können.



