Jacksonville und Vineyard – Drei Nächte am privaten See

Weiterfahrt von Savannah

Am späten Vormittag verließen wir den Campground bei Savannah. Zuvor fuhren wir noch einmal in die Stadt, um Einkäufe zu erledigen und Vorräte sowie Hundefutter aufzufüllen.

Kurz nach Mittag ging es weiter Richtung Jacksonville.

Amazon Locker: Dieses Mal hat es funktioniert

Während der Fahrt erreichte uns die Nachricht, dass unser Amazon Locker bereits bestückt worden war. Wir konnten die beiden bestellten USB-Adapter am passenden Locker abholen, noch bevor wir unseren Stellplatz erreichten.

Dieses Mal hatte die Lieferung ausgesprochen gut funktioniert. Danke, Amazon.

Ein privater See am Stadtrand

Unser Ziel lag am Stadtrand von Jacksonville, in einer Gegend namens Vineyard. Nikola hatte über Hipcamp einen privaten Anbieter gefunden, der wenige Stellplätze an einem künstlich angelegten See auf seinem Grundstück vermietet.

Wir waren die einzigen Gäste und hatten dadurch freie Auswahl. Unser Stellplatz lag auf der dem Haus des Eigentümers gegenüberliegenden Seite des Sees. Die Lage war idyllisch und angenehm ruhig.

Der Eigentümer heißt Kenneth. Am letzten Abend lädt er uns gemeinsam mit seiner Freundin Audrey zum Baden im warmen Teich ein. Das Wasser fühlt sich beinahe körperwarm an, läßt sich aber gut aushalten. Wir verbringen dort mehrere Stunden mit Plaudern, spannenden Diskussionen und dem einen oder anderen Bier.

Jacksonville – eine Stadt von ungewöhnlichen Dimensionen

Was uns an Jacksonville besonders erstaunte: Mit rund einer Million Einwohnern ist die Stadt flächenmäßig die größte Stadt der zusammenhängenden USA. Jacksonville umfasst rund 747 Quadratmeilen Landfläche. Die ungewöhnliche Größe ist vor allem eine Folge der Verwaltungsreform von 1968, als die Stadt Jacksonville und Duval County weitgehend zu einer gemeinsamen Stadt-Kreis-Verwaltung zusammengelegt wurden.

Dadurch gehören zum Stadtgebiet nicht nur dicht bebaute Viertel, sondern auch weitläufige Vororte, Wälder, Feuchtgebiete und offene Landschaften. Jacksonville wirkt deshalb weniger wie eine kompakte Großstadt als wie ein sehr weitläufiges Mosaik aus Stadt, Wasser und Natur.

Geprägt wird die Stadt vom St. Johns River, der Jacksonville durchquert und weiter östlich in den Atlantik mündet. Diese Lage machte Jacksonville früh zu einem Handels- und Verkehrszentrum. Die Geschichte der Region reicht bis zu den Timucua zurück. Im 16. Jahrhundert entstand am St. Johns River die französische Siedlung Fort Caroline; die heutige Stadt wurde 1822 gegründet und nach Andrew Jackson benannt.

Unser kleiner Platz am privaten See passte damit erstaunlich gut zu dieser besonderen Seite Jacksonvilles: zur Größe der Stadt, zu ihrer Nähe zum Wasser und zu den großen offenen Räumen, die man innerhalb der Stadtgrenzen findet.

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