Montréal hat uns ausgesprochen gut gefallen und gehört ohne Zweifel zu den interessantesten Städten unserer bisherigen Reise. Schon beim ersten Spaziergang durch Vieux-Montréal, die historische Altstadt, fühlten wir uns eher nach Frankreich als nach Nordamerika versetzt. Kopfsteinpflaster, historische Fassaden, kleine Cafés und Straßenterrassen verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charme.










Ein großer Vorteil unseres Stellplatzes in der Marina war das kleine Shuttle-Boot, mit dem wir bequem über den Sankt-Lorenz-Strom direkt in die Altstadt übersetzen konnten. Von dort aus ließen sich die Sehenswürdigkeiten wunderbar zu Fuß erkunden.
Natürlich durfte auch ein Besuch der beeindruckenden Basilika Notre-Dame de Montréal nicht fehlen. Das prachtvolle Innere mit seinen tiefblauen Gewölben und den kunstvollen Holzarbeiten zählt zu den schönsten Kirchen Nordamerikas und hat uns nachhaltig beeindruckt.
Während unseres Aufenthalts gastierte außerdem der weltberühmte Cirque du Soleil, der ursprünglich aus Québec stammt, mit seinem neuesten Programm in Montréal. Die Stadt wirkte dadurch noch lebendiger als ohnehin schon.
Kulinarisch wollten wir selbstverständlich ebenfalls etwas Typisches probieren. Also bestellten wir uns Poutine, Kanadas wohl bekanntestes Nationalgericht: knusprige Pommes frites mit herzhafter Bratensauce und frischen Cheese Curds, einer besonderen Art von Käsebruch. Klingt zunächst etwas ungewöhnlich, schmeckt aber überraschend gut – besonders zusammen mit einem kühlen kanadischen Bier.



An einem weiteren Tag führte uns unser Weg hinauf auf den Mont Royal, den rund 230 Meter hohen Hügel, der der Stadt ihren Namen gegeben hat. Vom berühmten Aussichtspunkt Kondiaronk Belvedere bot sich uns ein fantastischer Blick über die Skyline von Montréal, den Sankt-Lorenz-Strom und die weitläufige Umgebung. Gerade bei schönem Wetter ist dieser Aussichtspunkt ein absolutes Muss und zählt sicherlich zu den schönsten Panoramen der Stadt.

