Savannah, Georgia – Hitze, Technik und ein neuer Plan

Georgia: heiß und feucht

Nach unseren erholsamen Tagen bei den Twin Lakes führte uns die Reise weiter nach Georgia. In der Nähe von Savannah standen wir auf dem Spacious Skies Campground am Ogeechee River.

Der Fluss liegt direkt in der Nähe des Campgrounds. Da dort vor Alligatoren gewarnt wurde, verzichteten wir auf Spaziergänge mit den Hunden im Freilauf. Bei diesen Temperaturen war uns ohnehin mehr nach Schatten als nach langen Wanderungen.

In Georgia zeigte sich der Sommer von seiner anstrengenden Seite. Tagsüber stiegen die Temperaturen auf etwa 36 bis 37 Grad, nachts kühlte es kaum unter 25 Grad ab. Dazu kam eine hohe Luftfeuchtigkeit. Jede noch so kleine Bewegung wurde zur schweißtreibenden Angelegenheit.

Ein Problem mit der USB-Stromversorgung

Auf dem Weg hierher war der Ladestromadapter für Navigationsgerät und Handy ausgefallen. Der alte Ersatzadapter hielt ebenfalls nur etwa eine halbe Stunde durch. Also suchte ich den Fehler am und hinter dem Armaturenbrett.

Bei der Prüfung schienen Verkabelung, Stromversorgung und Masse vom Fahrzeug her in Ordnung zu sein. Unsere Vermutung war deshalb, dass die gleichzeitige Nutzung mehrerer Geräte – manchmal zwei Handys und das Navigationsgerät – die USB-Adapter überlastet hatte. Vielleicht spielte auch die Hitze im Fahrerhaus eine Rolle, wo es ohne laufende Klimaanlage zeitweise bis zu 40 Grad warm wurde.

Eine endgültige Ursache konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststellen. Klar war nur: Für die Weiterfahrt brauchten wir Ersatz.

Wieder Ärger mit dem Kühlschrank

Auch der Kühlschrank machte erneut Schwierigkeiten. Nach dem letzten Einkauf hatten wir ihn vermutlich wieder zu voll beladen. Also hieß es einmal mehr: abtauen und trocknen.

Lästig und ärgerlich war es allemal. Immerhin lief der Kühlschrank anschließend wieder, und wir konnten unsere Reiseplanung fortsetzen.

Ein Sonntag mit Amazon-Recherche

Am Sonntag recherchierte ich auf Amazon nach zwei neuen Adaptern für die USB-Stromversorgung im Führerhaus. Wir bestellten sie zur Lieferung am nächsten Tag an einen Amazon Locker in Jacksonville – unserem nächsten Ziel.

Damit war der nächste Abschnitt vorbereitet. Savannah blieb uns vor allem wegen der extremen Hitze, der hohen Luftfeuchtigkeit und der kleinen technischen Baustellen in Erinnerung. Gleichzeitig war klar: Wir wollten weiter Richtung Jacksonville.

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