Von Riva Nach Rila

Schlechtes Wetter kann zermürben. Sturm und endloser Regen begleiteten uns, und mit ihnen der Matsch – überall. Dicke, schwere Lehmklumpen klebten nicht nur außen am Unimog, sondern fanden auch ihren Weg nach innen. Nichts blieb sauber. Gar nichts. Wir standen fast eine Woche frei, direkt am Meer. Eigentlich ein Traumplatz – wären da nicht Wind, […]

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Kappadokien von oben – und der Preis der Kälte

Am 20. Januar erfüllten wir uns einen lange gehegten Wunsch: eine Ballonfahrt im Morgengrauen über Kappadokien. Bei minus 15 Grad trafen wir uns noch in der Dunkelheit. Ein kleines Frühstück half mehr der Moral als der Wärme, während im Hintergrund bereits die Brenner der Ballons zischten und langsam Licht in die Landschaft brachten. Mit dem ersten Aufsteigen öffnete sich der

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Avanos: Ankommen im Wintermodus

Nach der erfolglosen Suche nach einem geeigneten Platz in den Bergen erreichten wir Avanos – weniger aus Planung, mehr aus Notwendigkeit. Bei einem Wohnwagen- und Wohnmobilhändler fanden wir schließlich einen Platz, der uns aufnahm. Kein klassischer Campingplatz, aber genau das, was wir jetzt brauchten: einen festen Standplatz, Strom und zumindest eine funktionierende Wasserstelle. Alles andere war eingefroren. Abflüsse, Toiletten, Duschen,

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Richtung Kappadokien: Winter auf der Anfahrt

Dann ging es weiter – bei Schnee und Eis – Richtung Kappadokien. Schon auf der Anfahrt tauchten die ersten bekannten Formen der Region auf: bizarre Felsformationen, die wie zufällig aus der Landschaft wachsen. Göreme ließ bereits erahnen, was uns erwartete – allerdings in einer Version, die man selten sieht: verschneit, ruhig, fast menschenleer. Doch der Winter meinte es ernst. Zahlreiche

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Hinauf in die zentrale Türkei

Von der Küste aus ging es nun endgültig ins Landesinnere. Über Mersin und Tarsus nahmen wir Kurs auf die Panoramastraße D750, eine Route, die ihrem Namen alle Ehre macht – und zugleich deutlich machte, dass der Winter hier oben längst das Kommando übernommen hatte. Zwei Nächte verbrachten wir in den Bergen an einem kleinen Stausee am Karageçit Çayı. Abgeschieden, ruhig, kalt. Die

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Erste Bewährungsprobe bei Yeşilovacık

Eine erste, vorsichtige Belastungsprobe gönnten wir unserem Mog bei einer Bergüberfahrt nahe Yeşilovacık. Um die drei ursprünglich anvisierten Buchten auf der Halbinsel Ovacık Burnu zu erreichen, mussten Steigungen von 10 bis 15 Prozent überwunden werden – auf kurzer Strecke überwanden wir über 500 Höhenmeter. Der Blick auf die Instrumente blieb aufmerksam, fast misstrauisch. Doch der Unimog arbeitete ruhig und gleichmäßig, als

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Anamur und die Festung Mamure Kalesi

In Anamur legten wir einen zweitägigen Stopp auf einem kleinen, familiären Campingplatz ein. Die Betreiber begrüßten uns herzlich – nicht mit Worten, sondern mit frisch gepresstem Fruchtsaft aus eigener Bewirtschaftung: Orange, Grapefruit und Zitrone. Einfach, ehrlich und unglaublich gut. Ein Empfang, der sofort das Gefühl vermittelte, willkommen zu sein. Anamur selbst wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, fast ein

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Weiter auf eigenes Risiko: Ruhe beim alten Hafen von Perakende

Am folgenden Tag setzten wir unsere Reise fort – auf eigenes Risiko. Die Diagnose aus der Werkstatt war bestenfalls vorsichtig optimistisch, doch Stillstand war für uns keine Option. Also ging es weiter Richtung Manavgat. Kurz vor Side fanden wir einen riesigen, weitläufigen und überraschend sauberen Strand. Zwischen Denizkent und Kısalar, direkt unterhalb des kleinen Dorfes Perakende, liegt ein alter, unscheinbarer Hafen. Etwa einen

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